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Auf diesen Seiten stellen sich gehörlose Menschen vor, die trotz großer Schwierigkeiten, die sie durch das deutsche „Hörgeschädigten“-Bildungssystem hatten, einen erfolgreichen Weg gegangen sind. Sie sind gute Schüler, Studenten, Handwerker, Meister, etc., sie arbeiten erfolgreich in den verschiedensten Berufen, sie haben Familie, Freunde, Hobbys und manche engagieren sich
auch politisch für eine Minderheit – die Gehörlosen.
Gehörlose Kinder hatten in den Schulen Deutschlands keinen Unterricht in Gebärdensprache, sie wurden in einer für sie fast unverständlichen anderen Sprache unterrichtet, der deutschen Lautsprache. Viel ging an diesen Kindern im Unterricht vorbei, aber sie haben es trotzdem geschafft sich auf eigene Füße zu stellen, auch ohne Gehör.
Von Seiten der Mediziner wird geäußert, dass gehörlose Kinder nur etwas erreichen können, wenn sie schon in frühster Kindheit, also als Baby, ein Cochlear Implantat erhalten. Sie gehen sogar so weit, Eltern einzureden, die Kinder könnten sich nicht geistig normal entwickeln, wenn sie Sprache nicht über das Ohr aufnehmen können. Sie sprechen von emotional armen Menschen, die am Rande der hörenden Gesellschaft leben und nur einfachste Berufe, wenn überhaupt, ausüben können. Bewusst wird unter dem Deckmantel der „Hilfe“ für Eltern und Kinder, eine kulturell und sprachliche Minderheit, die Gehörlosen, diskreditiert und diskriminiert
und das in einer Zeit, in der die Deutsche Gebärdensprache als vollwertige Sprache anerkannt ist, und sich die Situation an Gehörlosen-Schulen ständig verbessert. Gebärdensprache wird in verschiedenen Einrichtungen wie Kindergarten, Schule und öffentlichem Leben eingesetzt. Ein Studium mit Dolmetscherinnen ist keine Seltenheit mehr.
Mit diesen Seiten möchten wir Eltern Mut machen sich den Herausforderungen mit einem gehörlosen Kind zu stellen. Wir möchten ihnen die Angst nehmen, die ihnen von Medizinern und einer
gestrigen Generation von Hörgeschädigtenpädagogen eingeredet wird.